Nachlasspflegschaft

Nachlasspflegschaften

Die Nachlasspflegschaft gemäß § 1960 BGB wird durch das Nachlassgericht angeordnet und dient der Sicherung des Nachlasses. Der Nachlasspfleger tritt als gesetzlicher Vertreter der unbekannten Erben auf. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Erben zu ermitteln und die Nachlassangelegenheit abzuwickeln. U. a. verständigt er sich mit den Nachlassgläubigern, bezahlt die Bestattungskosten usw. Auch Nachlassgläubiger können beim Nachlassgericht die Bestellung eines Nachlasspflegers beantragen.

Ist jedoch der Erbe bekannt und nur dessen Aufenthalt unbekannt, so wird stattdessen ein Abwesenheitspfleger (s. a. Abwesenheitspflegschaft) eingesetzt. Ist der Erbe ermittelt, wird die Nachlasspflegschaft aufgehoben.

Wir helfen bei der Erbenermittlung, geben Hilfestellung bei der Erbscheinbeantragung und wickeln in Erbfällen den Nachlass ab, so dass es nur noch zur finanziellen Abrechnung kommt. Jedwede emotionale Komponente wird durch unser Engagement genommen. Damit verstehen wir uns auch als Mittler in größeren Erbengemeinschaften. 

Im Zuge internationaler Erbenermittlung bedienen wir uns, in Absprache mit ihnen, namhafter Ermittlungsbüros.

Wir bieten jedoch keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsberatungsgesetzes an. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt ihres Vertrauens.